„Das, was einmal geschah, das ist unmöglich zu ändern,
aber für das was kommt, sorge mit wachsamem Sinn!“

Dieser mahnende Spruch aus dem Jahre 540 v.Chr./v.d.Z. stammt von Theognis, einem Dichter aus Megara bei Athen.
Bis heute hat er an Aktualität nichts eingebüßt!

Diese Dokumentation soll an die jüdische Gemeinde von Mellrichstadt erinnern, die heute bis auf einen verwaisten Friedhof und ein mittlerweile nicht mehr bewohnbares Schulhaus komplett aus dem Stadtbild verschwunden ist.
Sie soll an die im Holocaust ermordeten jüdischen Gemeindemitglieder erinnern und ihnen ihren Namen wieder geben.
Sie soll den ehemaligen, in der ganzen Welt verstreuten, jüdischen Bürgern von Mellrichstadt und deren Nachfahren, Gelegenheit geben, Spuren ihrer Vorfahren zu finden.
Und sie soll eine Mahnung sein: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Jederzeit.